Nachrichten vom 1.11.26: In London werden Unterstützer von „Palestine Action“ festgenommen. Diese Gruppe wird als „Terrorgruppe“ verfolgt, weil sie Militärflugzeuge mit Farbe besprüht und Sachbeschädigung begangen haben.
Im deutschen Strafrecht gibt es keine „Gewalt gegen Sachen”. Sachbeschädigung (ohne Gefahr für Menschen) als „Terror“ zu bezeichnen, ist Unsinn. Nein, es ist ein Machtkampf mit unfairen Methoden.
Es ist ein überbleibsel feudaler Herrschaftsverhältnisse, wo die Beschädigung adeligen Eigentums schwerer geahndet wurde, als die kaltblütige Ermordung einfacher Bauern.
In der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien würde ich erwarten, dass diese Unterscheidung zwischen Terror und Sachbeschädigung nachvollziehbar dargestellt wird. Dem ist aber leider nicht so. Die Medien ergreifen eine unverhältnismäßig einseitige Partei für militaristische Interessen.
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